Digitale Rendite

Von der Restrukturierung zur Digitalen Fabrik

Digitale Transformation – das Schlagwort prägt die unternehmerische Debatte der letzten Jahre. Dabei wird stillschweigend davon ausgegangen, dass vor allem gesunde, leistungsfähige Betriebe den Sprung ins digitale Zeitalter schaffen können. Das ist jedoch nur bedingt richtig. Auch und vor allem Unternehmen in der Krise haben gute Aussichten auf eine erfolgreiche Transformation, die zudem schnell auf die Erfolgsspur zurückführen kann. Anders gesagt: In der unternehmerischen Krise steckt eine Chance, die Zukunft digital und rentabel zu gestalten.

Viele mittelständische Industriebetriebe haben nicht erst seit Corona mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Geringes Eigenkapital, schwächelnde Renditen, steigender Druck durch internationale Wettbewerber… Tatsächlich wurden und werden zahlreiche Unternehmen zu echten Sanierungsfällen – zumindest aber verlieren sie an Attraktivität für Kapitalgeber und Investoren. Zu viel Risiko, zu wenig Ertrag. Restrukturierungen sind teilweise unausweichlich.

Eine Restrukturierung zielt zunächst darauf ab, die Prozesse im Unternehmen zu optimieren und neu zu ordnen. Gemeint sind insbesondere die Prozesse hin zum Kunden, in denen Wertschöpfung stattfindet. Es geht darum, Effizienz und Geschwindigkeit deutlich zu steigern. Und genau hier kommt die Digitalisierung ins Spiel. Sie fungiert als wichtiger Katalysator für mehr Effizienz und bessere Renditen.

Landläufig herrscht die Meinung vor, Digitalisierung sei mit erheblichen Investitionen in Hard- und Software verbunden. Das ist nicht zwangsläufig so. Die Digitalisierungsstrategie von Hanselmann & Compagnie setzt auf die intelligente Nutzung von Systemen, nicht auf deren Erwerb. Voraussetzung ist ein Digitales Eco-System, das alle Kern-IT-Systeme zur betrieblichen Optimierung „as a Service“ bietet. Voraussetzung ist die Nutzung der hochsicheren Telecom-Cloud. Unser Partner T-Systems bietet die höchsten europäischen Standards zur Sicherung von Unternehmensdaten. Über diese Plattform werden die einzelnen IT-Komponenten bedarfsgerecht eingespielt, ohne dass Anfangsinvestitionen erforderlich wären. Die Devise heißt „Plug and Work“.

Auf diese Weise wird es möglich, die Restrukturierung von Beginn auf digitaler Basis voranzutreiben. Was wiederum drei wesentliche Effekte hat: Erstens wird die Restrukturierung selbst beschleunigt, zweitens folgt die digitale Technologie der Optimierung und drittens lässt die Wirkung auf Leistung und Ergebnis des Unternehmens nicht lange auf sich warten. Schritt für Schritt entsteht ein neues, digitales und ertragsstarkes Unternehmen.

Restrukturierung folgt immer eigenen Gesetzen. Heißt: Der Erfolg hängt stark von den Produkten, der Branche und der eingesetzten Produktionstechnologie ab. Ein „one size fits all“ kann es demzufolge nicht geben. Was für die Wertschöpfung gilt, gilt in gleichem Maße für die Digitalisierung. Jede Lösung muss ihren eigenen Lösungsweg finden. Genau deshalb haben wir das bereits angesprochene Digitale Eco-System gebaut, das ein breites Spektrum an Optionen bietet, die bedarfsgerecht, individuell und wirtschaftlich eingesetzt werden können.

Dass diese Strategie von der Restrukturierung zur Digitalen Fabrik auch funktioniert, haben wir in der Praxis erprobt. Innerhalb weniger Monate konnten wir ein mittelständisches Zulieferunternehmen restrukturieren, wichtige Teile der Wertschöpfung digitalisieren und das Unternehmen so zurück in die Erfolgsspur führen. Zur digitalen Rendite.

Darüber demnächst mehr.

Die Weichen rechtzeitig stellen

Restrukturierung im Werkzeugbau

Restrukturierung: Das Thema lässt uns nicht los. Und das aus gutem Grund. Spätestens seit Beginn der Corona-Krise geht in der deutschen Industrie die Angst vor einer Insolvenzwelle um. Einzelne Branchen und Betriebe sind unterschiedlich stark bedroht, bedingt nicht zuletzt durch das jeweilige Geschäftsmodell. Unter besonderem Druck stehen die Unternehmen im Werkzeugbau, zum überwiegenden Teil kleine und mittlere Betriebe.

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